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  1. Das traditionelle Tennis-Sandplatzturnier in Rom soll noch in diesem Jahr stattfinden, könnte dabei aber mit den French Open kollidieren.

    Der Präsident des italienischen Tennisverbandes, Angelo Binaghi, zeigte sich optimistisch, die Italian Open bei Frauen und Männern "zwischen Mitte und Ende" September austragen zu können. Ursprünglich sollte das Turnier am 11. Mai beginnen, musste wegen der Corona-Pandemie aber verschoben werden.

    Die French Open in Paris waren von den Organisatoren wegen der Pandemie eigenmächtig auf den Zeitraum ab 20. September verlegt worden, was für deutliche Kritik gesorgt hatte.

    Überschneidung mit Tour de France

    Nach der Neu-Terminierung des Radklassikers Tour de France, der sich dadurch mit dem Grand-Slam-Turnier überschneiden würde, gab es aber Überlegungen, die Veranstaltung in Roland Garros nochmals um eine Woche nach hinten zu verschieben. Offiziell ist dies aber noch nicht.

    Das Turnier in Rom gehört normalerweise neben den Sandplatz-Veranstaltungen in Monte-Carlo und Barcelona zu den wichtigsten Vorbereitungsturnieren für die French Open.

  2. Tennis in Berlin findet im Sommer 2020 also doch noch statt: Nach der Absage des Rasenturniers der Damen aufgrund der Coronavirus-Pandemie hat Veranstalter Edwin Weindorfer zwei Kurz-Turniere organisiert.

    Mit dabei sind unter anderem auch Deutschlands Top-Spieler Alexander Zverev und Julia Görges. "Ich bin gespannt zu sehen, wo ich mit meinem Tennis stehe. Ich habe hart trainiert und gearbeitet", sagte Zverev per Videobotschaft. 

    Gespielt werde vom 13. bis 15. Juli auf Rasen im Steffi-Graf-Stadion mit jeweils sechs Damen und Herren. Dasselbe Teilnehmerfeld bestreitet dann vom 17. bis 19 Juli das zweite Turnier - auf Hartplatz im Hangar auf dem Tempelhofer Feld. "Nach Beispiel der Bundesliga wollen wir im Tennissport neue Akzente setzen und in schwierigen Zeiten ein Top-Event auf die Beine bringen", sagte Weindorfer.

    Auch Thiem und Kyrgios dabei

    Neben dem Weltranglisten-Siebten Zverev wird bei den Herren unter anderem der Weltranglisten-Dritte Dominic Thiem und der Australier Nick Kyrgios aufschlagen. Mit zwei Grand-Slam-Siegern sei man im Gespräch. "Immer wenn es um Tennis geht, werden wir natürlich auch einen Roger Federer fragen, ob er Lust hat", sagte Weindorfer.

    Bei den Damen nehmen neben Julia Görges auch die Weltranglisten-5. Jelina Switolina aus der Ukraine, die Niederländerin Kiki Bertens - Nummer sieben der Welt - und Andrea Petkovic teil. "Endlich gibt es auch etwas, worauf wir hin trainieren können", meinte Petkovic. Auch mit Angelique Kerber habe man Kontakt aufgenommen, bestätigte Turnierdirektorin Barbara Rittner.

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    Aufgrund der Corona-Pandemie werden die Turniere nach aktuellem Stand ohne Zuschauer ausgetragen. "Dennoch werden nicht nur leere Ränge zu sehen sein. Es werden coole Dinge umgesetzt", versprach Weindorfer. Auf einen Handschlag wird ebenso verzichtet wie auf Linienrichter. Diese werden durch "elektronische Line-Calls" ersetzt. Das Event sei einem strengen Hygienekonzept unterzogen und man arbeite sehr eng mit Gesundheitsbehörden und dem Berliner Senat zusammen, hieß es.

    Das mit insgesamt 200.000 Euro dotierte Turnier startet am jeweils ersten Turniertag mit zwei Viertelfinalspielen. Die zwei besten Spieler nach der Weltrangliste sind direkt für das Halbfinale gesetzt. Auch ein Spiel um Platz drei soll es geben. Weltranglistenpunkte können die Profis nicht sammeln.

    Ursprünglich sollte im Steffi-Graf-Stadion auf der Anlage des LTTC Rot-Weiß Berlin vom 13. bis 21. Juni erstmals ein Rasenturnier für Damen ausgetragen werden. Aufgrund der Corona-Krise wurde es abgesagt. Die offizielle Tennis-Saison ist seit Anfang März unterbrochen und wird bis mindestens Mitte Juli aussetzen. Eine Verlängerung der Pause gilt aber als sicher.

  3. Der georgische Tennisprofi Nikolos Bassilaschwili wehrt sich gegen die Vorwürfe der häuslichen Gewalt gegen seine Ex-Frau.

    Diese seien "falsch und völlig unbegründet", heißt es in einem Schreiben seiner Anwälte. Videomaterial, das dem mit der Angelegenheit befassten Gericht vorliege, entlaste den 28-Jährigen "vollständig". Man erwarte daher einen Freispruch.

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    Zuvor war bekannt geworden, dass die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt Tiflis dem Hamburg-Sieger von 2019 vorwirft, "Gewalt gegen ein Familienmitglied in Anwesenheit eines Minderjährigen" ausgeübt zu haben. Bei einem Schuldspruch drohen ihm bis zu drei Jahre Haft.

    Bassilaschwili gegen Kaution frei

    Bassilaschwilis Ex-Frau sagte dem Fernsehsender Mtavari am Sonntag, dass der Beschuldigte sie am Freitag in Anwesenheit ihres fünfjährigen Sohnes "körperlich angegriffen" habe. Bassilaschwili war daraufhin festgenommen worden. Gegen eine Kaution in Höhe von 27.500 Euro kam er zunächst wieder frei. 

    Seine Anwälte teilten nun mit, er sei "zutiefst traurig über die falschen Anschuldigungen und die Tortur, die er in den letzten Tagen durchmachen musste." Er werde seine Unschuld beweisen.

     

  4. Der dreimalige Grand-Slam-Sieger Andy Murray will Ende Juni sein Comeback auf dem Tennisplatz geben.

    Wie der 32-Jährige mitteilte, wird er bei einem von seinem Bruder Jamie organisierten Charity-Turnier aufschlagen, um Geld für eine Wohltätigkeitsorganisation des britischen National Health Service (NHS) zu sammeln. Das "Schroders Battle of the Brits" soll vom 23. bis 28. Juni in London stattfinden.

    Murray zuletzt im Davis-Cup-Finale im Einsatz

    "Die letzten Monate waren für alle unglaublich herausfordernde Zeiten. Dieses Event ist unsere Art, etwas zurückzugeben", sagte Jamie Murray.

    Das Turnier wird von Amazon Prime live gestreamt und soll mindestens 100.000 Pfund (rund 110.000 Euro) zugunsten des NHS einbringen.

    Es ist Murrays erster Auftritt seit dem Davis-Cup-Finale im November. Die ATP- und WTA-Saison wurde aufgrund der Coronavirus-Pandemie verschoben. Bis mindestens zum 31. Juli werden keine Tour-Turniere stattfinden.

  5. Vor rund sechs Wochen hatte Comedian Bob Menery ein Date mit Tennis-Beauty Eugenie Bochard eingefädelt. 4.000 Dollar Spendengeld legte der TV-Star für das Rendezvous hin, das nun online in Menerys Podcast Zapped stattgefunden hat. 

    Schlecht stellte sich der 32-Jährige wohl nicht bei der Kanadierin an. Immerhin planen die beiden nach ihrem Gespräch bereits ein zweites Treffen, verrät die 26-Jährige bei CNN.Den Flirt wollen Buchard und Menery dann in das reale Leben verlegen.

    "Zwei Jungen, zwei Mädchen und eine Überraschung"

    Ihr virtuelles Date machte einige private Liebes-Wünsche der social-media-affinen Sportlerin öffentlich - einige spielten ihrem Date mehr, andere weniger in die Karten.

    Etwa wünsche sich die 1,78 Meter große Blondine einen etwas größeren Mann an ihrer Seite. Jedoch ist Menery etwas kleiner, als Bouchard sich ihren Traummann vorstellt. Die beiden Singles stellten aber auch Gemeinsamkeiten fest, etwa eine geteilte Vorliebe für Pina Coladas. 

    Auf eine Frage, wie viele Kinder sie später haben wolle, antwortet das Tennis-Sternchen: "Eigentlich möchte ich vier bis fünf. Zwei Jungen, zwei Mädchen und vielleicht noch eine Überraschung." 

    Gesprächsthema zu Beginn des Podcast-Flirts war Bouchards Beitrag zur All-In-Challenge. Sie versteigerte für satte 85.000 Dollar ein weiteres Date an einen Fan.

    Angesichts des guten Zwecks der erhaltenen Geldsumme kann Menery auch den neuen Kontrahenten um die Gunst der Tennisspielerin hinnehmen. 

  6. Deutschlands Tennis-Star Alexander Zverev (23) wird bei der von Branchenprimus Novak Djokovic (33) ins Leben gerufenen Turnierserie auf dem Balkan teilnehmen.

    Der Weltranglisten-Erste verkündete am Montag der serbischen Presse: "Ich habe gute Neuigkeiten. Sascha Zverev hat bestätigt, dass er nach Belgrad kommen wird."

    Djokovic plant, während der Spielpause im internationalen Profitennis eine eigene Turnierserie zu veranstalten. Die sogenannte "Adria-Tour" wird vom 13. Juni bis zum 5. Juli in seiner serbischen Heimat sowie in Kroatien, Montenegro und Bosnien stattfinden.

    Auch Thiem und Dimitrow spielen

    Weitere Topstars wie der Weltranglistendritte Dominic Thiem (Österreich) und Grigor Dimitrow (Bulgarien) hatten bereits zugesagt, nun folgte im Weltranglistensiebten Zverev ein weiterer großer Name der Szene.

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    Der Erlös aus dem Djokovic-Turnier soll verschiedenen Wohltätigkeitsorganisationen zugutekommen. Ob Zuschauer zugelassen werden, steht noch nicht fest. Zverev hatte bereits Ende April erklärt, dass er und seine Profikollegen sich in einer WhatsApp-Gruppe austauschen, wie sie in der Coronakrise helfen können.

  7. Der georgische Tennisprofi Nikolos Bassilaschwili muss sich wegen mutmaßlicher körperlicher Gewalt gegen seine Ex-Frau vor Gericht verantworten. Das teilte die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt Tiflis mit.

    Demnach sei der 27. der Weltrangliste angeklagt, "Gewalt gegen ein Familienmitglied in Anwesenheit eines Minderjährigen" ausgeübt zu haben. Bei einem Schuldspruch drohen ihm bis zu drei Jahre Haft.

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    Bassilaschwilis Ex-Frau sagte dem Fernsehsender Mtavari am Sonntag, dass der Beschuldigte sie am Freitag in Anwesenheit ihres fünfjährigen Sohnes Lucas "körperlich angegriffen" habe. Der 28-Jährige, der die Vorwürfe bestreitet, war daraufhin festgenommen worden. Gegen eine Kaution in Höhe von 27.500 Euro kam er zunächst wieder frei. 

    Verband äußert sich nicht

    Der Sportler und seine Frau hatte 2013 geheiratet, 2015 kam der gemeinsame Sohn zur Welt. Inzwischen ist das Paar geschieden.

    Mit drei ATP-Titeln und mehr als fünf Millionen Euro Preisgeld ist Bassilaschwili der erfolgreichste Tennisspieler in der Geschichte seines Heimatlandes Georgien.

    Der georgische Tennisverband äußerte sich in einem Statement zu dem Vorfall. Man verurteile jegliche Art von Gewalt, so die Funktionäre. Einen Kommentar wollen die Bosse bis zur polizeilichen Klärung jedoch nicht abgeben.

  8. Kim Clijsters will ihre Tenniskarriere ungeachtet der Coronakrise fortsetzen. Dies erklärte die Belgierin, die im Juni 37 Jahre alt wird und erst im Februar ihr Comeback gegeben hatte, in einem Interview mit der Tennis Hall of Fame. Ihr Ehrgeiz bestehe nicht darin, "nur für ein Jahr zurückzukehren. Der Plan geht darüber hinaus", sagte die frühere Weltranglistenerste.

    Sie sei "immer noch motiviert. Wenn die US Open stattfinden können, möchte ich bereit sein. Es wäre toll, wieder im Arthur-Ashe-Stadium zu spielen, aber ich würde mich auch freuen, wenn ich auf Court 18 spielen müsste", fügte Clijsters an. 

    Zweiter Rücktritt 2012

    Die dreifache Mutter, die zwischen 2003 und 2011 in vier Perioden insgesamt 20 Wochen an der Spitze der Weltrangliste gestanden hatte, war 2007 wegen ihrer ersten Schwangerschaft zum ersten Mal zurückgetreten. 2009 kehrte sie zurück und gewann im selben Jahr zum zweiten Mal nach 2005 den US-Open-Titel, den sie 2010 erfolgreich verteidigte.

    Zudem siegte sie 2011 bei den Australian Open. Nach ihrer Zweitrunden-Niederlage bei den US Open 2012 gegen die Britin Laura Robson trat Clijsters erneut zurück. Insgesamt feierte sie 41 Turniersiege.