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Tennis
  • Horror-Verletzung! Del Potro muss Saison beenden

    Der vom Verletzungspech verfolgte US-Open-Finalist Juan Martin del Potro muss die Saison auf der ATP-Tour vorzeitig beenden.

    Wie das Management des Argentiniers am Sonntagabend mitteilte, zog sich der 30-Jährige beim Masters in Shanghai im Achtelfinale gegen den Kroaten Borna Coric einen Bruch der rechten Kniescheibe zu. Damit kann del Potro nicht am ATP-Finale (11. bis 18. November) in London teilnehmen. 

    "Ich bin sehr traurig, denn das ist ein herber Rückschlag. Es ist für mich sehr schwierig, jetzt an den Prozess der Genesung zu denken. Ich dachte nicht, dass so etwas nochmal passieren würde", sagte del Potro.

    Vier Operationen am Handgelenk hatten die Karriere des US-Open-Siegers von 2009 erheblich beeinträchtigt. Zuletzt hatte sich der Argentinier wieder in die Weltspitze gespielt, im September verlor er das Finale der US Open gegen den Serben Novak Djokovic. 



  • Stephens gelingt Qualifikation für WTA-Finale

    Die US-Amerikanerin Sloane Stephens hat sich als sechste Tennis-Spielerin für das WTA-Finale in Singapur qualifiziert.

    Die US-Open-Siegerin von 2017 profitierte dabei davon, dass die Ukrainerin Jelena Switolina in der kommenden Woche an keinem Turnier teilnehmen wird. Das teilte die Damen-Organisation WTA eine Woche vor dem Saisonabschluss (21. bis 28. Oktober) mit. 

    Vor der Weltranglisten-Achte hatten sich bereits Wimbledon-Siegerin Angelique Kerber (Kiel), Simona Halep (Rumänien), Naomi Osaka (Japan), Petra Kvitova (Tschechien) und Caroline Wozniacki (Dänemark) die Teilnahme am Finalturnier gesichert. Für die noch ausstehenden zwei Plätze kommen Karolina Pliskova (Tschechien), Kiki Bertens (Niederlande) und Switolina infrage. 

    Kerber hatte beim WTA-Finale 2016 das Endspiel erreicht, musste sich aber der Slowakin Dominika Cibulkova geschlagen geben. Davor hatte sie 2012 und 2013 in Istanbul und 2015 in Singapur bereits am WTA-Finale teilgenommen.



  • 1001. ATP-Match: "Master" Djokovic gewinnt auch in Shanghai

    Novak Djokovic hat seine beeindruckende Siegesserie auch im 1001. Match auf der ATP-Tour fortgesetzt.

    Der 31 Jahre alte Serbe ließ sich im Finale von Shanghai auch von Roger Federers Halbfinal-Bezwinger Borna Coric nicht beirren und setzte sich im Finale gegen den Kroaten mit 6:3, 6:4 durch. Zuvor hatte Djokovic Deutschlands Topspieler Alexander Zverev beim 6:2, 6:1 die Grenzen aufgezeigt.

    Nach seinem Triumph in Wimbledon im Juli hat Djokovic nunmehr drei weitere Turniere gewonnen, die US Open sowie die Masters in Cincinnati und nun in Chinas Wirtschaftsmetropole. In Shanghai feierte der "Djoker" als erster Spieler den vierten Erfolg in Serie, es war zudem sein 32. Erfolg bei einem Masters-Turnier. Insgesamt kommt Djokovic auf nunmehr 72 Turniersiege.

    "Ich denke, sie sehen den neuen Novak", sagte Djokovic bei der Siegerehrung, "ich musste mich neu erfinden und eine passende Erfolgsformel finden. Ich habe sie gefunden und will sie so lange wie möglich bewahren."

    Gegen Borna Coric demonstrierte Novak Djokovic einmal mehr seine derzeitige Ausnahmestellung. Der ehemalige Schützling von Boris Becker agierte von der Grundlinie souverän und wartete geduldig auf die Fehler seines Gegenübers. Und davon machte Coric deutlich mehr als noch am Vortag, als er gegen "Maestro" Federer brillierte.

    Djokovic löst Federer als Nummer zwei ab

    Ein Break zum 4:2 genügte Djokovic zum Gewinn des ersten Durchgangs. Mit einem Break startete der Serbe in den zweiten Satz und dominierte das Geschehen weiter. Und wenn er mal in Schwierigkeiten kam, wie beim Breakball von Coric zum möglichen 3:3, dann packte Djokovic wieder sein bestes Tennis aus und hielt den Widerstand in Schach. Nach 1:36 Stunden verwandelte er schließlich seinen vierten Matchball zum dritten Sieg im dritten Duell mit Coric.

    Auf dem Weg zum Triumph in Shanghai hatte Djokovic seinen Ansturm auf die Spitze der Weltrangliste fortgesetzt. Fest stand schon vor dem Finale, dass er am Montag Roger Federer als Nummer zwei hinter Rafael Nadal ablösen wird.



  • Petkovic-Besiegerin verpasst Turniersieg

    Der Höhenflug von Andrea Petkovic beim WTA-Turnier in Linz ist im Halbfinale jäh gestoppt worden. Die 31-Jährige aus Darmstadt unterlag der russischen Qualifikantin Jekaterina Alexandrowa nach einem Einbruch im zweiten Satz mit 6:0, 4:6, 0:6 und verpasste den Einzug in ihr erstes Endspiel seit über dreieinhalb Jahren.

    Alexandrowa verlor am Sonntag in Linz ihr erstes Finale auf der WTA-Tour mit 3:6, 1:6 gegen die Italienerin Camila Giorgi. Für die 26-jährige Giorgi war es der zweite Titel bei der sechsten Finalteilnahme. Im Januar 2015 hatte sie im niederländischen Rosmalen auf Rasen triumphiert.

    Petkovic, Nummer 82 der Welt, legte gegen die 23-Jährige ganz stark los und sicherte sich nach nur 25 Minuten den ersten Durchgang. Im zweiten Satz musste sie das erste Break zum 2:3 hinnehmen.

    Petkovic schaltet Görges und Maria aus

    Danach verlor Petkovic allerdings zusehends den Faden und haderte am Ende nur noch mit ihrem Spiel, sodass die Weltranglisten-119. Alexandrowa nach 1:40 Stunden ihren ersten Matchball per Ass verwandelte. In ihrem ersten Endspiel spielt sie am Sonntag gegen Camila Giorgi (Italien/Nr. 5).

    Auf dem Weg ins Halbfinale beim mit 250.000 Dollar dotierten Hartplatzevent hatte "Petko" unter anderem zwei deutsche Kontrahentinnen aus dem Turnier geworfen: Gegen die topgesetzte Julia Goerges (Bad Oldesloe) und Tatjana Maria (Bad Saulgau) ging sie als Siegerin vom Platz.



  • Federer verpasst Traumfinale klar

    Tennis-Maestro Roger Federer hat im Halbfinale des ATP-Masters in Shanghai eine unerwartete Niederlage kassiert. Der topgesetzte Schweizer musste sich dem kroatischen Jungstar Borna Coric mit 4:6, 4:6 geschlagen geben.

    Der 21-jährige Coric, Nummer 19 der Welt, zog mit seinem zweiten Erfolg nacheinander gegen Federer erstmals in ein Masters-Finale ein. Bereits beim Rasenturnier im Sommer in Halle hatte Coric den 14-maligen Grand-Slam-Gewinner Federer im Finale bezwungen.

    Im Finale am Sonntag (nicht vor 10.30 Uhr MESZ) trifft Coric auf den Serben Novak Djokovic. Der Wimbledon- und US-Open-Sieger hatte zuvor den Hamburger Alexander Zverev souverän mit 6:2, 6:1 ausgeschaltet. Djokovic löst am Montag in der Weltrangliste Roger Federer auf jeden Fall als Nummer zwei hinter dem Spanier Rafael Nadal ab.



  • Halbfinal-Aus: Zverev erhält Lehrstunde von Djokovic

    Alexander Zverev nahm die öffentliche Demütigung äußerlich gelassen hin.

    Nachdem Deutschlands bester Tennisspieler übelst verprügelt worden war, schritt er ans Netz und bedankte sich lächelnd bei Novak Djokovic für die kostenlose Lehrstunde - selbst das Gefühl von Ärger bekam der Hamburger an diesem Tag offenbar nicht hin: Das 2:6, 1:6 nach genau 60 Minuten im Halbfinale von Shanghai hatte dem 21-Jährige gnadenlos aufgezeigt, dass die Allerbesten für ihn zumindest derzeit meilenweit entfernt sind.

    "Ich war hier im Halbfinale, zum fünften Mal bei einem Masters in dieser Saison, und darüber bin ich sehr glücklich. Es gibt immer noch positive Dinge, und es kommen noch große Turniere", sagte Zverev. Und obendrein sei ja Djokovic "der im Moment beste Spieler der Welt".

    Sicher, während des Matches hatte Zverev noch gezürnt, mit seiner ganz schwachen Leistung gehadert und wütend einen Schläger zerdeppert. Letztlich, und das war durchaus bedenklich, ergab er sich fast schon klag- und wehrlos seinem übermächtigen serbischen Gegner.

    Djokovic zufrieden nach Sieg über Zverev

    "Ich habe alles so gemacht, wie ich es mir vorgenommen hatte. Es läuft, es waren einige perfekte Matches, aus denen ich einen Menge Positives mitnehmen kann", sagte Djokovic, der Roger Federer nach Shanghai als Nummer zwei der Weltrangliste ablösen wird - Anfang Juli wurde der "Djoker" noch auf Platz 21 geführt.

    Djokovic, amtierender Wimbledon- und US-Open-Champion, genügte gegen Zverev eine hochkonzentrierte Vorstellung ohne große Highlights, um seinem zehn Jahre jüngeren Konkurrenten die herbste Niederlage seit 18 Monaten beizubringen: Im April 2017 hatte Zverev im Achtelfinale von Monte Carlo gegen Rafael Nadal 1:6, 1:6 verloren.

    Zverev ohne Breakchance

    Wie aussichtslos Zverevs Kampf um den Einzug in sein viertes Masters-Endspiel in diesem Jahr war, verdeutlicht eine simple Statistik: Keine einzige Breakchance ließ Djokovic, im zweiten Halbjahr 2018 das Maß aller Dinge, im Halbfinale zu. Somit dürfte der Serbe auch als Favorit ins Endspiel gehen, wo am Sonntag im Kampf um seinen 72. Titel der Kroate Borna Coric wartet, der überraschend Roger Federer aus der Schweiz bezwang.

    Zverev, der 2018 das Masters-Turnier von Madrid gewonnen und in Miami sowie Rom im Endspiel gestanden hatte, darf mit der Woche in der chinesischen Megametropole dennoch insgesamt zufrieden sein. Gegenüber seinem vorigen Auftritt in Peking (Aus in Runde zwei) zeigte er sich zumindest bis Freitag verbessert, zudem sicherte er sich vorzeitig die Qualifikation für das ATP-Finale vom 11. bis 18. November in London. Mit einer Leistung wie am Samstag dürfte aber dort wie schon im Vorjahr in der Vorrunde Endstation sein.

    Erst zweites Duell mit Djokovic

    Im erst zweiten Duell der beiden Top-5-Spieler - das erste hatte Zverev 2017 im Finale von Rom 6:4, 6:3 gewonnen - hielt der Deutsche nur bis zum 2:2 mit, verlor dann aber völlig die Linie. Nur 43 Prozent von Zverevs ersten Aufschlägen landeten im Ziel. Die logische Folge: Kassierte Breaks zum 2:4 und 2:6 sowie ein nach wenig mehr als einer halben Stunde verlorener Auftaktsatz.

    Nach dem Break zum 1:3 in Satz zwei zeigte Zverev deutlich seinen Unmut über seine Vorstellung, zerschmetterte seinen Schläger und warf diesen dann ins Publikum. Djokovic spielte unbeeindruckt seinen Stiefel herunter und verwandelte schließlich den vierten Matchball.



  • Halbfinale! Starke Petkovic setzt Siegeszug fort

    Andrea Petkovic präsentiert sich beim WTA-Turnier in Linz/Österreich weiter in starker Form und steht im Halbfinale.

    Die 31-Jährige gewann am Freitag in der Runde der letzten Acht gegen die Französin Kristina Mladenovic mit 6:1, 6:3 und trifft nun auf Jekaterina Alexandrowa aus Russland) (DATENCENTER: Ergebnisse aus Linz).

    Petkovic hatte sich beim Hartplatzevent in Linz zuvor in zwei deutschen Duellen gegen die topgesetzte Julia Görges und Tatjana Maria durchgesetzt.

    Petkovic verwandelt zweiten Matchball

    Gegen Mladenovic wehrte sie im ersten Spiel mit Mühe ein Break ab, gewann den Satz danach aber im Schnelldurchgang. Auch im zweiten Satz war vor allem der Auftakt umkämpft, nach 1:12 Stunden verwandelte Petkovic ihren zweiten Matchball.

    Nun spielt sie wie schon im September in Guangzhou um ihren ersten Finaleinzug seit gut dreieinhalb Jahren. In China war sie in der Vorschlussrunde an Lokalmatadorin Wang Qiang gescheitert.



  • "Lächerlich": Zverev watscht Kollegen ab

    Alexander Zverev hat seine Tennis-Kollegen in der Debatte um die Verwendung der Handtücher kritisiert.

    Der Weltranglistenfünfte bezeichnete diejenigen, die nach jedem Punkt das Handtuch fordern, als "lächerlich". "Ich meine, manche Spieler benutzen es buchstäblich als Aberglaube. Das ist nicht der Zweck der Sache", sagte Zverev. Der spanische Spitzenspieler Rafael Nadal hat beispielsweise in jeder Ecke seiner Seite ein Handtuch deponiert und lässt sich dieses nach jedem Punkt reichen.

    Nachdem der Spanier Fernando Verdasco beim ATP-Turnier in Shenzhen ein Ballkind respektlos anblaffte, weil ihm dieses das Handtuch seiner Ansicht nach nicht schnell genug brachte, entstand eine Diskussion um die Rolle der Ballkinder.

    "Gibt Spieler, die nach jedem Punkt das Handtuch fordern"

    Es wurden auch Forderungen nach Handtuchhaltern laut, damit die Ballkinder nicht jedes Mal das verschwitzte Handtuch zu den Spielern bringen müssen, wenn sie sich abtrocknen wollen. Bei den NextGen ATP-Finals im November wird dieses Vorgehen ausprobiert.

    "Es gibt einige Spieler - einige amerikanische Spieler, einige andere - die buchstäblich nach jedem einzelnen Punkt das Handtuch fordern", sagte Zverev. Der 20-malige Grand-Slam-Sieger Roger Federer stellte klar, dass Ballkinder unbezahlt und freiwillig an den Turnieren mitarbeiten und daher so viel Respekt wie jeder andere verdienen würden.



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